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Gruppe Blumen

 

 

Drehungen

 

 

 

 

 

Dani und Michi

Doris und Rudi

EdelweisserKniefall

Kleiner Mann

Mädchen

Mühlrad

Mühlrad 2

Kreuzschlag

VTG 031

Brigitte

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Hafen 1

 

Tanzen, neue Freunde finden, Land und Leute kennenlernen - das soll jedes Jahr unser Highlight sein

 

2014 - Finnland

2013 - Frankreich

2012 - Portugal

 

2011 - England

 

 
1999 - England - Shottland
 

 

1994 - China 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Mühlrad

Probentätigkeit:

Wir proben jeden Donnerstag von 20.00 Uhr bis 22.00 Uhr
in der Volksschule Annabichl in
9020 Klagenfurt, Akazienhofstraße 36.

Unsere Burschen üben das Schuhplatteln extra
am Montag von 20.00 Uhr bis 21.00 Uhr
in der Volkschule St. Georgen am Sandhof, 9020 Klagenfurt

  • Fotoshooting

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  • Unsere Gruppe

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  • Reisen

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  • Unsere Proben

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  • Lindwurm auf Youtube

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Beiträge

2005 Jordanien

Am 18.7.2005 flogen wir mit der Royal Jordanien von Wien 3 ½ Stunden bis Ammann, wo wir nach 45minütiger Fahrt im Hotel Palmyra ankamen. Am Dienstag besichtigten wir Amman, das ehemalige Philadelphia. Das Autofahren dort ist nichts für unsere Nerven – ohne Hupe geht rein gar nichts. Das 1. Ziel war die Zitadelle, von wo aus man einen tollen Überblick auf die 1,8 Mio Einwohner Stadt hat und das archäologische Museum.

Weiter ging's zum römischen Amphitheater, wo wir mit Kärntnerliedern die tolle Akustik testeten und abschließend zum Bummeln und Handeln durch die bunten Geschäfte und Basare.

Am Abend folgte unsere erste offizielle Einladung, und zwar ging es in die Villa des österreichischen Botschafters, wo wir u.a. mit Brötchen und Vanillekipferln verköstigt wurden – unsere wohlverdiente Nachtruhe wurde kurz vor 4h00 durch die Gebete des Muezzin, die über Lautsprecher mehrmals pro Tag und sogar in der Nacht durch die ganze Stadt hallen, gestört.

Am Mittwoch, den 20.7. fuhren wir durch sehr hügelige und kahle Landschaft zum Toten Meer, dessen Wasserspiegel 400 m unter dem Meeresspiegel liegt. Der Salzgehalt von

30 %, der schwarze Schlamm am Grund und das sehr warme Wasser sind gewöhnungsbedürftig und erlauben nur ein „Liegen im Wasser". Tagesausklang im nahe gelegenen Einkaufszentrum und auf der Hotelterrasse – sprich im Beduinenzelt - unterm Abendsternenhimmel - herrlich!

Am Donnerstag ging es mit Bussen auf den Berg Nebo, von wo man einen wunderschönen Blick auf das Tote Meer und bis nach Jericho hat. Auf diesem Berg stand Gott und zeigte Moses das gelobte Land. Er starb dort auch im biblischen Alter von 120 Jahren. Eine Kirchen- u. Klosterruine mit Bodenmosaiken und Ausgrabungen ist hier zu besichtigen. Weiterfahrt zum Toten Meer, bei der Rückfahrt zeigte das Thermometer im Bus 42,5 °C – Autopanne inklusive (die Kühlung streikte – wen wundert's?).

Abends folgte der 1. Auftritt in Jerash. Die 45minütige Fahrt ging durch teilweise sehr grüne Landschaft in die wunderbaren Ruinen der ehemaligen römischen Siedlung. Zahlreiche Säulen, 3 Amphitheater und ein riesiges Forum mit diversen Ständen luden zum Besichtigen und Herumschlendern ein. Publikum war nur spärlich vorhanden, daher auch unsere Begeisterung mäßig.

Freitag hatten wir frei, die meisten fuhren mit Taxis in die Stadt (Kosten DIN 1,50 = ca. € 2 für eine halbstündige Fahrt). Abends stand wieder ein Auftritt in Jerash, diesmal vor zahlreich erschienenem und begeistertem Publikum, am Programm.

Zurück im Hotel haben wir noch auf Gottfried's Geburtstag angestoßen – er hatte doch tatsächlich zur Freude aller Männer etliche Bierdosen und Eristoff Ice für die Damen aufgetrieben. Musikalische Ständchen folgten vom Duo Stefan und Herbert und den Lindis. 

Am Samstag waren einige noch ein letztes Mal in Down-Town, um noch ein paar Postkarten, Souvenirs, Gewürze sowie Obst und Gemüse einzukaufen. Danach fuhren wir noch einmal zum Botschafter - Ehrungen langjähriger SOS-Kinderdorfmütter waren angesagt – vorgenommen wurden diese von der hübschen 50-jährigen Königin Noor von Jordanien. Zahlreiche Botschafter u.a. Ehrengäste waren geladen. Die Königin begrüßte jeden Einzelnen mit einem Händeschütteln. Die Kinder durften zwei Musikstücke spielen, anschließend gab's noch ein schnelles Foto und schon saßen wir wieder im Bus Richtung Jarash – auf der Fahrt zu unserem letzten Auftritt. Das Publikum war wiederum begeistert - wir gaben Autogramme und es gab viele Fotowünsche – fast wie bei „echten Stars".

Sonntag, der letzte Tag in Jordanien, war eindeutig der allerschönste. Um 8h00 ging die zweieinhalbstündige Fahrt durch teilweise trostlose Wüstenlandschaft und einige Siedlungen Richtung Petra, „der" Sehenswürdigkeit Jordaniens los.

Dort angekommen, wanderten wir durch enge Schluchten zwischen imposanten bis zu 100 m hohen Felswänden zur Felsenstadt, begleitet von aufdringlichen Reitern. Am Ende der Schlucht sahen wir dann das bekannte Schatzhaus, eingemeißelt in Felsen. Dann ging es noch weiter an roten, gelben und blau/violetten Höhlenwänden vorbei, wir passierten Wohnungen, Grabstätten, Theater, eine wirklich beeindruckende „versunkene Stadt", von der angeblich erst 1 % freigelegt sein soll. Den Rückweg genossen die meisten auf einem Wüstenschiff – spricht Kamel, Pferd oder Esel.

 

 

 Dank zäher Verhandlungen von Rudi – der Buschauffeur hatte keinen Auftrag für Wadi Rum – konnten wir anschließend über eine Art Höhenstraße in Richtung Wüste Wadi Rum weiterfahren. Wir sahen zahlreiche Beduinenzelte mitten im Nichts – nur Steine, Sand und Sonne. Unser Bus hatte einen Defekt – Diesel rann aus.

Mit 5 Jeeps fuhren wir zu einer Felsformation, genannt "Säulen der Weisheit" und anschließend wie auf einer Bobbahn durch die Wüste. Es ging über Sandhügel hinauf und hinunter – unsere Schreie schienen die Fahrer noch mehr anzuspornen. Der Sonnenuntergang mitten in der Wüste war wunderbar - die Stille beeindruckend und Ehrfurcht einflößend.

Unsere gesamte Reise hatte durch diesen Tag einen wunderschönen Abschluss und gleichzeitig Höhepunkt gefunden. Am Montag hieß es Abschiednehmen, die letzten Dinars wurden verbraucht und wir bedankten uns bei unseren Betreuern Narine und Mohammed.

Der bestellte große Bus kam erst eine Stunde vor Abflug, zum Glück hatte Narine zwei kleine Ersatzbusse organisiert, wo wir mit unserem vielen Gepäck gerade Platz hatten, nach endlos scheinender Fahrt, hektischem Einchecken, verstärkter Gepäckskontrolle und mehrmaligem „last call" unseres Fluges saß der letzte von uns um 15h10 im Flieger – geplanter Abflug war um 15h05.

Doris Hackl