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Gruppe Blumen

 

 

Drehungen

 

 

 

 

 

Dani und Michi

Doris und Rudi

EdelweisserKniefall

Kleiner Mann

Mädchen

Mühlrad

Mühlrad 2

Kreuzschlag

VTG 031

Brigitte

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Hafen 1

 

Tanzen, neue Freunde finden, Land und Leute kennenlernen - das soll jedes Jahr unser Highlight sein

 

2014 - Finnland

2013 - Frankreich

2012 - Portugal

 

2011 - England

 

 
1999 - England - Shottland
 

 

1994 - China 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Mühlrad

Probentätigkeit:

Wir proben jeden Donnerstag von 20.00 Uhr bis 22.00 Uhr
in der Volksschule Annabichl in
9020 Klagenfurt, Akazienhofstraße 36.

Unsere Burschen üben das Schuhplatteln extra
am Montag von 20.00 Uhr bis 21.00 Uhr
in der Volkschule St. Georgen am Sandhof, 9020 Klagenfurt

  • Fotoshooting

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  • Unsere Gruppe

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  • Reisen

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  • Unsere Proben

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  • Lindwurm auf Youtube

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Beiträge

2009 Mexiko

 

 Am 25.Juli erreichen wir nach ausgiebiger Anreisezeit (ca. 30 Stunden, davon 14 Flugstunden) und siebenstündiger Zeitverschiebung am frühen Morgen Mexico City. Nach einer abenteuerlichen dreizehnstündigen Busfahrt inklusive zweistündigem Aufenthalt in einer „Werkstätte unseres Vertrauens" kommen wir etwas erschöpft im ***** (mexikanische Sterne) Hotel „Hacienda del Bosque" im 600 km nördlich gelegenen Zacatecas an.

Der erste Eindruck von Zacatecas ist sehr angenehm. Die 250.000 Einwohner zählende Stadt liegt auf 2.600 m Seehöhe, alles ist sauber und bunt - typisch mexikanische Bauten.

Im Zentrum steht eine wunderschöne Kathedrale und davor befindet sich eine riesige Bühne mit Platz für ca. 7000 Zuschauer – eine unserer Wirkungsstätten.

Am Sonntag f indet ein Umzug zur Eröffnung des Festivals mit 25 Gruppen und insgesamt 1000 Tänzern aus Venezuela, Costa Rica, Kolumbien, Canada, Russland, Spanien, Slowakei, Slowenien und Frankreich und aus allen Teilen Mexikos statt. Die Zuschauermassen jubeln und spornen uns mit ihren „Que baile- Rufen" bei strahlendem Sonnenschein und für diese Höhe unerwarteten  Temperaturen (geschätzte 25 bis 28°C) zu Höchstleistungen an.

In der Festivalwoche haben wir untertags immer frei und abends zwischen 20 und 50 Minuten dauernde Auftritte. Wir nutzen die Freizeit für Besichtigungen und zahlreiche Einkaufsbummel.

Am ersten Tag fahren wir mit unserem eigenen „Österreich-Bus" auf den „Berg" oberhalb von Zacatecas, den man auch mit einer Gondel, die quer über das Häusermeer der Stadt schwebt, erreichen kann.

Dort testen die Mutigen unter uns den „flying fox" über eine 1 km lange Schlucht. Sehr interessant ist der Besuch eines der bedeutendsten Bergwerke weltweit „El Eden", in welchem bis 1960 Silber abgebaut wurde.

Noch mehr beeindruckt uns die größte Bierbrauerei des Konzerns Modelo in Mexiko – Corona. Die unvorstellbaren Zahlen: Größe des Firmengeländes: 26 ha (inklusive Freizeitanlage mit 4 Fußballplätzen für die 3000 Mitarbeiter), 2200 Flaschen/Tag und 2 Mrd. Liter Bier werden pro Jahr abgefüllt, es gibt ein eigenes 550 kW Kraftwerk, 80 Gärtner kümmern sich um die

Außenanlagen. Von der Qualität des Bieres können wir uns bei der anschließenden Verkostung überzeugen.

Bei unseren täglichen Auftritten auf diversen Plätzen, Theatern sowie in einer Schule, immer abwechselnd mit einer der 20 teilnehmenden mexikanischen Gruppen, werden wir umjubelt wie Popstars, schreiben Autogramme am laufenden Band und erhalten sogar „standing ovations". Auch zahlreiche Interviews, Fotowünsche und sogar ein Liveeinstieg im mexikanischen Fernsehsender, „TV Aztekas" stehen auf der Tagesordnung.

Die Stimmung ist unbeschreiblich, die Mexikaner haben Tanz und Musik und Begeisterung im Blut.

Ein besonderer Auftritt findet nach einem Wolkenbruch und überfluteten Straßen in einer Sporthalle in Guadelupe statt; vor allem der Bergmannsplattler, der Holzhacker, der „Kleine Mann im Gedränge" und der Edelweißplattler begeistern die Zuschauer täglich aufs Neue. Auch bei Auftritten in den umliegenden Städten Tabasco und Villanueva mit seinem Bürgermeister Antonio, der so unglaublich „happy" ist, jubeln uns die Zuschauer zu.

Bei einer Verbrüderungsaktion beim „Park am See" in Zacatecas pflanzt jede Gruppe 3 „Frie-dens-Miniaturbäumchen" und setzt je eine Wasserschildkröte im See ein, anschließend folgt ein Frühstück unter freiem Himmel und ein freundschaftliches Fußballländermatch, aus dem Spanien als Sieger hervorgeht. Kulinarisch testen wir alles, was uns angeboten wird.

 

 Hauptnahrungsmittel sind naturgemäß „Cerveza", Tequila, Pina Colada (bei den Mädels), Huhn und Tortillas in allen Variationen, Rindfleisch, Nudeln, Gemüse, Melonen.

Am Sonntag, dem 1.8. geht das Festival mit einer gemeinsamen Messe in der Kathedrale, einem letzten fünfminütigen Auftritt aller Gruppen und einem sensationellen Feuerwerk zu Ende.

Nun beginnt der „gemütliche" Teil unserer Reise, organisiert von unserem mexikanischen Freund Rubén. Erste Station ist die Besichtigung des (etwas makabren) Mumienmuseums im bunten Städtchen Guanajuato.

Den nächsten Zwischenstopp machen wir in San Miguel de Allende, einer ausgesprochen hübschen, lebendigen Stadt. Nach einem gemütlichen Abendessen mit Rubén's Familie im Hotel in Querétaro geht's am nächsten Morgen bereits weiter nach

Teotihuacan. Natürlich erklimmen wir sowohl die Sonnen- als auch die Mondpyramide und können anschließend den zahlreichen Straßenhändlern kaum (bis gar nicht) widerstehen. Das Abendessen nehmen wir in der Nähe des Zocalo im regnerischen Mexico City ein. Nach dem Besuch einer Bar mit Bahnhofshallen-Flair und einer weiteren zwie(rot)lichtigen Bar führt uns unsere Fahrt am nächsten Tag nach Taxcoeiner der schönsten Silberstädte Mexikos. Hier reiht sich ein Silbergeschäft an das andere, den Hauptplatz (zocalo) schmückt eine wunderschöne Kirche. Rubén erfreute uns am Abend mit seiner wunderschönen Stimme und seiner Gitarre.

Den nächsten Tag verbringen wir in Puebla mit den typischen Fliesen auf den Häusern; die Fahrt nach Veracruz ans Meer entpuppt sich als länger als geplant und so verbringen wir viele Stunden im Bus.

Der nächste Tag mit strahlendem Sonnenschein und Badefreuden am Meer entschädigt uns dafür. Wir genießen den letzten Pinacolada aus der Ananas und fahren nach einem letzten ausgiebigen Marktbummel um Mitternacht zurück nach Mexico City.

Angesteckt vom Südamerika-Fieber, das nun endgültig bei uns allen ausgebrochen ist, kommen wir nach ca. 30 Stunden voller berauschender Eindrücke und mit einer Einladung nach Kolumbien für das nächste Jahr wieder glücklich und zufrieden in Klagenfurt an.

Fazit: Wenn es bei uns nur einen Hauch der Begeisterung für Folklore und Brauchtum geben würde, der in Südamerika ganz normal ist, könnten wir uns glücklich schätzen.

Ein großer Dank geht an alle Teilnehmer der Reise für ihre Disziplin und an das Organisationsteam.

Doris Hackl