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Gruppe Blumen

 

 

Drehungen

 

 

 

 

 

Dani und Michi

Doris und Rudi

EdelweisserKniefall

Kleiner Mann

Mädchen

Mühlrad

Mühlrad 2

Kreuzschlag

VTG 031

Brigitte

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Hafen 1

 

Tanzen, neue Freunde finden, Land und Leute kennenlernen - das soll jedes Jahr unser Highlight sein

 

2014 - Finnland

2013 - Frankreich

2012 - Portugal

 

2011 - England

 

 
1999 - England - Shottland
 

 

1994 - China 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Mühlrad

Probentätigkeit:

Wir proben jeden Donnerstag von 20.00 Uhr bis 22.00 Uhr
in der Volksschule Annabichl in
9020 Klagenfurt, Akazienhofstraße 36.

Unsere Burschen üben das Schuhplatteln extra
am Montag von 20.00 Uhr bis 21.00 Uhr
in der Volkschule St. Georgen am Sandhof, 9020 Klagenfurt

  • Fotoshooting

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  • Unsere Gruppe

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  • Reisen

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  • Unsere Proben

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  • Lindwurm auf Youtube

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Beiträge

1999 England-Schottland

 

 

Am Dienstag, den 20. Juli, trafen wir uns am Flughafen Klagenfurt Wörthersee zum Antritt der diesjährigen großen Reise. Um unsere Flugangst und den Abschiedsschmerz zu verkleinern, verwöhnten uns unsere "Fans" mit Kuchen und Getränken. Mit der allseits hörbaren Frage "Homa wohl olles mit" stiegen wir um 18.30 Uhr ins Flugzeug. Nach der Zwischenlandung in Frankfurt, kamen wir vom Deutschen ins Englische.

Beim Verlassen der British Airways in Edinburgh, spürten wir bereits das rauhe Klima des Nordens. Hier lernten wir auch unseren Buschauffeur Dennis kennen, der uns während des ganzen Aufenthaltes begleiten sollte. Da es bereits um Mitternacht war, nützten einige von uns den Transfer ins Hotel nach Pitlochry zum Ausruhen, andere waren jedoch noch sehr aktiv. Besonders gewöhnungbedürftig war der Linksverkehr.

Nach einer mehr oder weniger geruhsamen Nacht, stärkten wir uns beim Breakfast mit Ham and Eggs.

Danach ging es in die mit aufwendigen Blumenarrangements geschmückte Stadt Inverness. Nach Besichtigung derselbigen fuhren wir erwartungsvoll zum Loch Ness, um doch endlich einmal NESSIE zu sehen. Das Wetter machte uns jedoch einen Strich durch die Rechnung. Am Boot war es kalt und windig, wohl auch für NESSIE , sie zeigte sich leider nicht. Am Ende von Loch Ness konnten wir das Urquart Castle besichtigen, die Ruine eines der größten Schlösser von Schottland. Nach dem Dinner mußten wir doch unbedingt in Pitlochry das erste Irish Pub besuchen. Doch als es lustig und gemütlich wurde, läutete um 23.30 Uhr die Glocke: und das bedeutet in Schottland Sperrstunde.

Am Donnerstag besichtigten wir in Perth eine Glasherstellung aus aller nächster Nähe und bewunderten die Geschicklichkeit der Glasbläser. Die Hitze und der Lärm in der Fabrik setzte nicht nur uns als Zuschauer ziemlich zu. Der nächste Programmpunkt kam uns gerade recht: Besichtigung, Führung und Verkostung der Destillate in der Glenturret Whiskeydestillerie in Perthshire, der ältesten Destillerie Schottlands, mit dem zweifellos besten Whiskey. Gutgelaunt kehrten wir ins Hotel zurück, um unsere Koffer für die Weiterfahrt nach Nordengland zum Festival zu packen.

Die Busfahrt am Freitag nach Saltburn an der Nordsee wurde durch den Aufenthalt in Seahouse, einem malerischen Fischerstädtchen, mit der Möglichkeit Fisch- und Meeresspezialitäten zu verkosten, abgerundet. Die Landschaft, die wir während der Fahrt in den Süden sahen, war geprägt von sehr viel Grün, vielen Schafen und viel Gegend, mit zum Teil sehr weit voneinander entfernten Häusern bzw. Dörfern. Je näher wir unserem Ziel kamen, desto öfter hörte man im Bus die Frage "Wie werden wohl unsere Gastfamilien sein?" Von unserem Betreuerehepaar Sally und Gordon sowie den Gastfamilien wurden wir aufs Herzlichste empfangen. Wir hatten das Glück, nicht weit voneinander entfernt untergebracht zu sein.

Beim Zusammensein mit den Familien war das Wörterbuch nun ein gefragter Begleiter, sowie die Verständigung mit Händen und Füßen wenn vielleicht der Kopf versagte. Als wir uns am Samstag trafen, gab es zwei Hauptgesprächsthemen: Die Gastfamilien und die Frage über den Verbleib eines der wichtigsten

Stückes eines Tänzers - seiner grünen Hosenträger. Wo sind sie? In Maria Saal! Ahhh, zum Glück gibt es EMS, die Oma ist schon auf dem Weg zur Post. Hoffentlich sind alle Burschen bis zu den Bewerben komplett.

Bei der Eröffnung des internationalen Eisteddfod Festivals in Middlesbrough, das mit einem Umzug durch die Stadt begann, bewunderten wir am Samstag die Trachten, Tänze und Mentalität der 17 teilnehmenden Gruppen aus Europa - von Litauen bis Spanien. Nach dem Umzug tanzten wir uns in einem Einkaufscenter für den abendlichen Auftritt beim Gala Concert in der Stadthalle warm.

Der Sonntag diente uns zur Erholung. Wir besichtigten mit den Gastfamilien die Hafenstadt des Captain Cook - Whitby, mit ihrer alten bereits zur Ruine verfallenen, aber sehr eindrucksvollen Kathedrale, in der auch Draculafilme gedreht wurden. Wer diese besichtigen wollte, mußte 132 Stufen erklimmen. Der Empfang beim Bürgermeister in Middlesbrough mit Tee und Keksen war der formelle Beginn des Montags. Den Nachmittag nützten wir zum ausgedehnten Einkaufs- und Kulturbummel. Am Abend tanzten wir wiederum in der Town Hall beim Bewertungstanzen der großen Gruppen, wo wir aufgrund der zu geringen Tanzpaarzahl leider nicht bewertet wurden.

Die Aufregung, die im Bus herrschte, war spürbar, als wir am Dienstag zu den Bewerben unserer Musikgruppe sowie unserer Schuhplattler fuhren. Das gegenseitige Daumenhalten lohnte sich: es gab 2 Silberne, trotz starker Konkurrenz. Noch gut gelaunt vom Wettbewerb absolvierten wir am Nachmittag einen Auftritt im Einkaufscenter. Nach den letzten "Arbeitstagen" konnten wir am Mittwoch im mittelalterlichen Städtchen "York" Energie tanken. Damit die Besonderheiten der Stadt nicht unbekannt blieben, gab es eine Sonderführung von "Gastpapa Alan". Unser Geburtstagskind Fredi ließen wir im Park bei Sekt, Torte und Geschenken hoch leben - eine gelungene Überraschung!

Am Donnerstag hatten wir wahrscheinlich den höchsten Adrenalinspiegel der Woche - der Tanzwettbewerb stand bevor; dank EMS mit allen Hosenträgern. Wir erreichten wieder einen Stockerlplatz und durften uns diesmal über einen 3. Platz freuen. Gefeiert wurde mit unseren Gastfamilien am Abend bei einer Party mit englischen und kärntnerischen Spezialitäten. Die Konversation funktionierte nun schon prächtig, jeder kannte jeden und es wurde ein sehr gemütlicher Abend mit fetziger Musik. Einen Angriff auf die Lachmuskeln starteten 2 "Gastpapas" als Robin Hood und Little John verkleidet, die ein selbst erfundenes Lied sangen und ein Gedicht, in dem jeder von uns vorkam, zum Besten gaben.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedeten wir uns am Freitag von unseren Gastfamilien, die uns so herzlich in ihre Familien aufnahmen und uns eine Woche lang mehr oder weniger verwöhnten, um nach Edinburgh aufzubrechen. Durch einen kurzen, aber sehr interessanten Aufenthalt in Holy Island hatten wir die Möglichkeit, das sumpfige Festland sowie die auf einer Erhebung erbaute Burg zu sehen. Im Hafen von Edinburgh besichtigten wir die königliche Yacht "BRITANNIA", mit welcher die Royal Family von 1953 bis 1997 mit einem "Hauch von Luxus" über die Weltmeere reiste.

Die letzten beiden Tage waren wir wieder in Schottland, in der Nähe von Edinburgh. Den Samstag verbrachten wir in Edinburgh, wo wir mit der "Classic Tour" die Sehenswürdigkeiten der Stadt besichtigen konnten und ausreichend Zeit zum Shoppen hatten Am Sonntag hieß es sehr früh Abschied nehmen. Nach längerem Aufenthalt in Frankfurt sind wir gut und pünktlich in Klagenfurt gelandet. Wir haben sehr viel gesehen, viel erlebt, viel gelacht, viel getanzt, viel mit nach Hause genommen und freuen uns schon aufs nächste Jahr.........