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Gruppe Blumen

 

 

Drehungen

 

 

 

 

 

Dani und Michi

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Mühlrad

Mühlrad 2

Kreuzschlag

VTG 031

Brigitte

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Hafen 1

 

Tanzen, neue Freunde finden, Land und Leute kennenlernen - das soll jedes Jahr unser Highlight sein

 

2014 - Finnland

2013 - Frankreich

2012 - Portugal

 

2011 - England

 

 
1999 - England - Shottland
 

 

1994 - China 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Mühlrad

Probentätigkeit:

Wir proben jeden Donnerstag von 20.00 Uhr bis 22.00 Uhr
in der Volksschule Annabichl in
9020 Klagenfurt, Akazienhofstraße 36.

Unsere Burschen üben das Schuhplatteln extra
am Montag von 20.00 Uhr bis 21.00 Uhr
in der Volkschule St. Georgen am Sandhof, 9020 Klagenfurt

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Beiträge

1998 Mexiko

Begonnen hat unsere große Reise in einer kalten, regnerischen 1. Oktobernacht kurz vor 24.00 Uhr in Minimundus. Wir bestiegen den Transferbus nach München, um von dort aus mit einem kurzen Zwischenstopp in Madrid über den Atlantischen Ozean nach Mexico City zu fliegen.

Der Flug selbst war bereits eine kleine Überraschung, da wir das Vergnügen hatten mit einer besonders sparsamen Fluglinie (IBERIA!!) zu fliegen. Wir landeten am 2. Oktober um ca. 17 Uhr in der 25 Mio. Einwohner zählenden Metropole Mexico City. Nach ein paar Kofferturbulenzen am Flughafen (ein Koffer verschollen, ein Koffer durchsucht) wurden wir von unseren mexikanischen Reisebegleitern Diana und Ruben empfangen. Mit der Fahrt ins Hotel und dem erstmaligen Genuß von Maissuppe und Hühnchen auf mexikanische Art klang der erste Tag auf mittelamerikanischem Boden aus.

Der nächste Morgen fing mit wunderbaren Köstlichkeiten am Frühstücksbuffett an. Nach dieser Stärkung besichtigten wir zuerst die Kathedrale von Mexico City. Hierbei ist besonders erwähnenswert, daß die gesamte Stadt auf historischem Boden steht. Im 14.Jhdt. errichteten die Azteken auf dieser über 2000 m Seehöhe gelegenen Insel im Texcoco Sees ihre Hauptstadt. Sie bauten zahlreichen Pyramiden und Tempel.

1521 wurde diese Stadt durch die spanischen Eroberer gewaltsam zerstört. Der See wurde trockengelegt und die Spanier errichteten prunkvolle Kirchen und Paläste: Auch die Kathedrale gilt als ein Kolonialbau der Spanier. Sie versinkt aber inzwischen im Untergrund und muß daher aufwendigst innen abgestützt werden. Uns bot sich somit das Bild einer wirklich imposanten Kirche mit einem Metallpfeilergewölbe zur Abstützung;

Danach führte uns Ruben über den Zocalo, einem riesigen Platz zwischen Kathedrale und Nationalpalast in das Gebäude des Präsidentensitzes. Hier vermittelten uns viele eindrucksvolle Wandmalereien die Geschichte Mexicos. Noch einen größeren Eindruck von den Hochkulturen der Mayas, Atzeken und Olmeken und ihrem kulturellen Schaffensgut erhielten wir bei der anschließenden Besichtigung des antrophologischen Museums. Das berühmteste Stück dieses Museums ist der Kalenderstein der Azteken mit einem Durchmesser von 3,6 m und der Darstellung des Sonnengott Tonatiuh und des aztekischen Universums.

Nach diesen Kulturgenüssen neigte sich der 1.Tag zu Ende. Am folgenden Morgen verließen wir Mexico City um eine der berühmten Pyramidenanlagen in Natura zu bewundern. Auf der Fahrt zur Sonnenpyramide hielten wir bei einem kleinen Souvenirladen an, wo uns die Tequilaherstellung gezeigt und erklärt wurde - Kostprobe inklusive.

Danach besichtigten wir die Sonnenpyramide und die Mondpyramide mit der Straße des Todes. Natürlich erklommen wir beide Pyramiden und genossen den Ausblick über die imposante Anlage. Rast machten wir danach im Restaurant die Grotte, wo Folkloregruppen verschiedene mexikanische Tänze präsentierten. Später besuchten wir noch ein typisches mexikanisches Dorffest und kehrten ins Hotel zurück.

Früh morgens, ohne Frühstück begann unser 3. Tag. Wir verließen Mexico City in Richtung Süden. In Tepotzlan frühstückten wir ausgiebig, besichtigten den malerischen Ort und machten anschließend eine kleine Bergtour.

Die auf einem Berg gelegene kleine Pyramide, die früher als Observatorium diente, bot einen einzigartigen Ausblick auf die Stadt. Nach dieser Anstrengung fuhren wir weiter nach Cuernavaca. Wir besuchten einen typischen mexikanischen Handwerksmarkt mit Silberschmuck, Steinfiguren, Ponchos und Teppichen. Die Einkaufslust konnte hier erstmals ausgiebig gestillt werden (7 Hängematten!).

Am Abend kamen wir in Taxco - der Silberstadt an - ein unvergeßlicher Anblick. Die Stadt liegt an einem Berghang und wir betrachteten vom Hotel aus das Lichtermeer. Diese romantische Stimmung wurde von Diana und Ruben mittels Gesang und Gitarrenspiel noch unterstrichen.

 

Der 4. Tag stand nun mehr oder minder im Zeichen des Silbers. Wir besichtigten Taxcos enge Gassen, seine Kirche und natürlich die vielen Silbergeschäfte ausgiebigst. Gegen Nachmittag verließen wir die Silberstadt und fuhren nach ACAPULCO. Hier war es einfach herrlich.

Unser Hotel lag direkt am Strand, mit eigenem Pool, wir genossen die Pinacolada und fuhren am Abend durch die Stadt mit einem Abstecher ins Planet Hollywood und Hard Rock Cafe. Zwei Tage Acapulco sollten uns für die zu erwartenden anstrengenden Auftrittstage gegönnt sein.

Der Reiz von Acapulco hielt uns gefangen. Wir fuhren mit einem Glasboot zu einer Insel, badeten, aßen Fisch und sahen einer Tanzshow zu.

Nach der Rückkehr be-suchten wir gegen Abend die berühmten Klippen-springer.

Die Nachtfahrt nach Oaxaca führte uns in ein Städtchen mit ca. 260 000 Einwohnern. Die Stadt besitzt einen dieser typischen Zocalo-Plätze mit einem Pavillon in der Mitte und zahlreichen rund bzw. eckig gestutzten Bäumen. Eine Marktbesichtigung vermittelte uns typisch mexikanisches Kulturleben. Den Abend verbrachten wir in einem mexikanischen Tanzlokal.

Am folgenden Tag hißten wir (als Patrioten) die Kärntner Fahne (10.Oktober) und verließen Oaxaca in Richtung Mitla, wo wir die Überreste der Königsgräber sowie den Palast der Säulen bewunderten. Einzigartig an dieser Tempelanlage war der Fassadenschmuck. Annähernd 100.000 Ziegel haben die Mixteken mosaikartig behauen und zahlreiche Rauten- u. Mäandermuster geschaffen.

Hier angeschlossen befand sich auch ein kleiner Markt, nach dessen Besuch wir unsere Fahrt fortsetzten. Wir besichtigten weiters eine Mesala-Produktionsstätte (mit Verkostung) und einen 2000 Jahre alten Baum in Tule - danach kehrten wir nach Oaxaca zurück.

Die großartigsten Pyramidenanlagen Mexicos stehen am Monte Alban. Dorthin fuhren wir am nächsten Morgen. In knapp 2000 m Höhe haben einst die Olmeken die Kuppe des weißen Berges = Monte Alban abgetragen, und auf einer Fläche von 200 x 300 m Tempel und Paläste errichtet.

Erst etwas später wandelten die Mixteken den Platz in eine Art Bestattungsplatz um. Wir bewunderten diese gigantische und sehr gut erhaltene Anlage und fuhren nach Mexico City zurück. Und dann ging es an die Arbeit.

 

In den nächsten Tagen besuchten wir wie auf einer Tournee verschiedene Städte und boten den Mexikanern durch unsere Musik- und Tanzvorführungen einen Einblick in die Kultur unserer Heimat.

6 Tage Auftritte auf Plätzen, in Hallen und Auditorien führten uns quer durch den Norden Mexicos. Als Publikumsmagnet und mit viel Begeisterung führten wir unserer Programm vor und ernteten dementsprechend großen Beifall.

1.Tag: Dolores Hidalgo: Auftritt in einem wunderschönen Theater. Im Hotel gab's Wiener Schnitzel für uns!

2.Tag: Guanajuato (Besichtigung des Mumienmuseums und des Balkons der Liebenden) - Auftritt in San Jose Iturbide und gemütlicher Ausklang in der Hotelbar mit ein paar Kulturverantwortlichen.

3.Tag: Salamanca: Auftritt in riesiger Sporthalle. Danach mussten wir zahlreiche Autogramme schreiben.

4.Tag: Irapuato (großen, bunten Markt besucht). Auftritt in Abasolo auf einer Bühne im Freien. Danach lud uns der Bürgermeister auf ein Getränk ein, anschließend Discobesuch mit toller Livesmusik.

5.Tag: Busfahrt zum Berg mit der Christusstatue, Auftritt in Cueramaro im Freien, für die lautstarke Hintergrundmusik waren Tausende von Vögeln verantwortlich.

Etwas wehmütig nahmen wir am letzten Tag Abschied von Mexiko. Wir tätigten unsere letzten Einkäufe in Moroleon und kehrten nach Mexiko City zurück. Wir flogen über Madrid nach München und fuhren mit dem Bus zurück nach Klagenfurt.

Es war eine unvergeßliche Reise in ein wunderbares, interessantes und für jedermann empfehlenswertes Land. Wir haben viele neue Eindrücke, Gemeinsamkeiten und Freundschaften gefunden.

Besonders bedanken möchten wir uns alle bei unseren mexikanischen Freunden Diana und Ruben bedanken, die uns durch ihre tägliche Hilfestellung, Begleitung, ihren Humor und ihre Freundlichkeit die schönsten Seiten ihrer Heimat Mexiko vermittelt haben.

Monika Czerny