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Gruppe Blumen

 

 

Drehungen

 

 

 

 

 

Dani und Michi

Doris und Rudi

EdelweisserKniefall

Kleiner Mann

Mädchen

Mühlrad

Mühlrad 2

Kreuzschlag

VTG 031

Brigitte

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Hafen 1

 

Tanzen, neue Freunde finden, Land und Leute kennenlernen - das soll jedes Jahr unser Highlight sein

 

2014 - Finnland

2013 - Frankreich

2012 - Portugal

 

2011 - England

 

 
1999 - England - Shottland
 

 

1994 - China 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Mühlrad

Probentätigkeit:

Wir proben jeden Donnerstag von 20.00 Uhr bis 22.00 Uhr
in der Volksschule Annabichl in
9020 Klagenfurt, Akazienhofstraße 36.

Unsere Burschen üben das Schuhplatteln extra
am Montag von 20.00 Uhr bis 21.00 Uhr
in der Volkschule St. Georgen am Sandhof, 9020 Klagenfurt

  • Fotoshooting

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  • Unsere Gruppe

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  • Reisen

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  • Unsere Proben

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  • Lindwurm auf Youtube

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Beiträge

1997 Südafrika

 

 

Am 24. September 1997 war es endlich soweit. Nach einem zehnstündigen, ruhigen Flug mit der AUA, landeten wir um 9.55 Uhr in Johannesburg. Hier wurden wir bereits von unserer Betreuerin Heike erwartet.

Wir fuhren auf das Festivalgelände, wo wir bereits von unseren Gastfamilien erwartet wurden. Jeder fuhr mit seiner "Familie" in verschiedenen Richtungen. Am Abend des nächsten Tages hatten wir unseren ersten großen Auftritt im Festzelt, den wir mit großem Erfolg vor ca. 5000 Besuchern absolvierten.

Tags darauf fand ein Festumzug durch Roodeport mit allen Teilnehmern des Festivals statt. Nach dem Umzug sangen und tanzten wir noch mit einer Gruppe aus Kenia. Die Fröhlichkeit und Freundlichkeit dieser jungen Leute begeisterten uns sehr.

Am Nachmittag stand ein Ausflug nach Gold Reef City am Programm. Dort wurde uns die Geschichte Johannesburgs sowie der Goldgewinnung erkärt. Natürlich durfte ein Besuch in einer originalen Goldmine nicht fehlen.

Der Abend stand dann ganz im Zeichen internationaler Volkskultur. Allabendlich fanden im großen Festzelt Konzerte der diversen Chöre, Tanz- und Musikgruppen aus aller Welt statt. Eine dieser abendlichen Veranstaltungen nicht zu besuche, wäre ein großer Fehler gewesen, da jeden Abend erstklassige Volkskultur, Klassik sowie Solodarbietungen vokal wie auch instrumental dargeboten wurden.

Der Sonntag stand uns zur freien Verfügung und alle nützten diesen Tag, um ihn mit den Gastfamilien zu verbringen.

Shopping und Sightseeing standen am Montag am Programm. Wir fuhren ins Zentrum von Johannesburg, mit dem Lift auf den Turm "Top of Africa" im 50. Stock eines Hochhauses, von dem aus man einen grandiosen Ausblick über die Stadt hatte.

Danach besuchten wir ein Geschäft mit dem Namen Bushcraft, in dem es eine riesige Auswahl an typischen, afrikanischen Souvenirs gab und danach noch zum Oriental Plaza. Dieser wird auch als "Indermarkt" bezeichnet. Von Kleidern über Taschen, verschiedenste Gewürze und Räucherstäbchen war dort alles zu bekommen.

Der Dienstag stand im Zeichen eines internationalen Tanzworkshops. Gruppen aus aller Welt versuchten, "ihre" Tänze den anderen näher zu bringen.

Die Darbietungen einer Zulu Gruppe, die einen richtigen Kriegstanz zeigte, rundeten diesen gelungen Vormittag ab. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung und wurde von den meisten mit einem Spaziergang am wunderschön gelegenen Florida Lake (so heißt der See, an dessen Ufer sich das Festival abspielte) ausgefüllt.

Abends hatten wir wieder einen Auftritt, bei dem wir den "Holzhacker Plattler" zeigten. Es war dies ein einzigartiges Erlebnis, da der Baum ca. 70 kg wog und eine Hacke an die 15 kg. Wir kamen uns vor wie Strafarbeiter in Russland. Aber trotz dieser Hindernisse ist uns auch dieser Auftritt zur Freude des Publikums bestens gelungen.

Wesentlich zum Gelingen aller Auftritte haben neben uns Tänzern natürlich unsere Musikanten Doris mit der Steirischen, Thomas mit der Klarinette und Angelika mit der Gitarre beigetragen.

Am Mittwoch hatten wir einen Auftritt in einem Seniorenheim und danach waren wir zum Grillen bei der Kärntner Familie Granig eingeladen. Hier fühlten wir uns wie zu Hause. Herr Granig bereitete Fleisch, Würste und Hühnchen auf dem Griller zu und Frau Granig hatte echten Kärntner Reindling gebacken.

In Südafrika nennt man einen Grillerei "Brei", überliefert aus der Burenzeit. Es war wirklich wunderschön zu erleben, welche Freude man Landsleuten im fernen Ausland nur mit dem Besuch allein machen kann.

Natürlich zeigten wir als kleines Dankeschön ein paar Tänze und Schuhplattler.

Der nächste Tag war auftrittsfrei und so organisierte Heike für uns einen Tagesausflug in die Hauptstadt Pretoria. Diese Stadt ist geprägt von tausenden lila blühenden "Jakarandas". Das sind Laubbäume, die im Frühjahr herrlich lila blühen.

Ein Besuch des "Vortrekker Monumentes" durfte natürlich nicht fehlen. Dieses Monument ist eine Art Heiligtum der Weißen. Es stellt den Endkampf der Buren, die aus der Kapregion in den Norden zogen und an diesem Ort gegen die Zulus kämpften, dar.

Nach dieser Schlacht begann eigentlich die Ära der Apartheid, die Gott sei Dank heute ein Ende gefunden hat.

Nach der Führung durch das Monument war das "Union Building" unsere nächste Station. Es ist dies ein schlossartiges Gebäude und der Regierungssitz von Nelson Mandela und liegt in einer wunderschönen Parklandschaft.

Ein Besuch der Innenstadt Pretorias und der Gedenkstatue an Paul Krüger durften natürlich nicht fehlen. Die Rückfahrt nach Johannesburg führte uns durch eine ausgesprochen reizvolle Landschaft, vorbei an einem wunderschönen Stausee, der zur Bewässserung der riesigen Obst- und Gemüsefarmen angelegt wurde.

Der Abend stand dann wieder im Zeichen von Kultur und Geselligkeit. Wir lernten an diesem Abend den Bachlchor aus Linz kennen. Mit den Sängerinnen und Sängern dieses Spitzenchores haben wir uns natürlich besonders gut verstanden und schnell Freundschaft geschlossen.

Da ließ es sich natürlich auch nicht vermeiden, den einen oder anderen Abend etwas österreichisch zu gestalten. Die Linzer sangen und deren Bläserquintett musizierte und Doris und Thomas spielten zum Tanz auf. Auch Francis, der Akkordeonspieler aus dem Elsaß ließ es sich nicht nehmen, mit Doris im Duett zu spielen.

Der nächste Tag begann mit einer Probe, da um 16.30 Uhr unser Wettbewerb angesetzt war. Mit der Kreispolka, dem Nikelsdorfer Schottisch, dem Rosental Steirischen und dem Edelweißplattler konnten wir sowohl das Publikum wie auch die Jury begeistern.

Die Freude über die ertanzte Goldmedaille war dann auch dementsprechend groß. Die darauffolgende Party dauerte mindestens bis 2 Uhr früh, bei manchen auch länger.

Der Sonntag war wieder frei und wurde mit den ausgesprochen netten Gastfamilien verbracht. Auch die 500 freiwilligen Mitarbeiter am Festival verdienen ein großes Lob. Es waren jeden Tag an die 1500 Teilnehmer aus allen Teilen der Welt und zusätzlich noch täglich wechselnde Tänzer und Sänger aus Südafrika im Festivalgelände anwesend.

Deren Verpflegung und Transport funktioniert fast ohne Probleme. Eine Veranstaltung dieser Größenordnung wäre in Österreich sicher schwer durchzuführen. Es war ein tolles Erlebnis, an diesem Festival mitwirken zu dürfen.

Der Montag war geprägt vom großen Abschiednehmen von unseren Familien der unserer rührigen Betreuerin Heike. Am liebsten wäre sie mit uns mitgefahren. Nach den Abschiedsszenen wurden wir bereits vom Bus und unserer Reiseleiterin Renate erwartet, um in den drittgrößten Nationalpark, Pilanesberg, zu fahren.

Unterwegs besorgten wir uns noch Proviant für die abendliche Grillerei und bezogen dann die ausgesprochen romantischen Chalets, kleine Häuser mit 2 Räumen. Ein kühles Bad im Pool ließ uns die brütende Hitze des Tages vergessen.

Am späten Nachmittag konnten wir dann im offenen Geländewagen die erste Fotosafari miterleben. Neben Zebras, Gnus und Springböcken bekamen wir auch Nashörner und Giraffen vor die Linse.

Das Grillen am Abend fiel besonders romantisch aus, da der Strom ausfiel und wir uns mit Kerzen behelfen mußten. Dies tat dem ganzen Spaß natürlich keinen Abbruch und die eingekauften Speisen und Getränke wurden genüßlich verzehrt. Wer keine Taschenlampe dabei hatte, mußte im Stockdunkeln sein Chalet und sein Bett suchen.

Am nächsten Morgen ging es zum nahegelegenen Sun City, dem Las Vegas Südafrikas. Dort herrscht Luxus pur. Wir verbrachten vergnügliche Stunden am Strand und in den diversen Spielhöllen und Casinos.

Am Abend flogen wir von Johannesburg weiter nach Kapstadt, wo uns bereits der Präsident des Österreicherclubs, Peter Hallady, und unsere Reiseleiterin für die nächsten Tage, Heidi, mit einer entzückenden Lindwurmtafel empfingen.

Der erste Tag wurde zur Erkundung des weltberühmten Weinlandes um Kapstadt und der Verkostung der edlen Tropfen genutzt. Unser Ausflug führte uns in die Stadt Stelenbush, erbaut im typisch holländischen Baustil.

Zum Mittagessen wurde südafrikanischer Springbock serviert. Eine weitere Weinverkostung sowie die Erkundung der Waterfront ließen diesen Tag gemütlich ausklingen.

Am Donnerstag ging der Großteil der Gruppe an die Waterfront, ins "Two oceans aquarium" und anschließend bummeln. Am Nachmittag stand dann bei traumhaftem Wetter die Fahrt mit der nagelneuen Panorama Seilbahn auf den Tafelberg am Programm.

Bei wunderschönem Weitblick auf die Stadt, das Hinterland und die zwei Meere verweilten wir einige Stunden. Heidi unsere Reiseleiterin lud uns anschließend noch zu einem Sektumtrunk am "Signal Hill" ein. Den Rest des edlen Getränkes tranken wir am Stand und warteten auf den Sonnenuntergang, der in Form von zahlreichen Fotos zu Hause in den Fotoalben zu bewundern ist.

Am folgenden Tag ging die Fahrt über die wildromantische Küstenstraße bis zu einer Fähre, die uns zur Robbeninsel brachte, von dort ging's weiter zu einer Kolonie entzückender Pinguine bis zum Kap der Guten Hoffnung.

Vor der Rückkehr ins Hotel stärkten wir uns noch bei einem echten "Wiener Heurigen".

Der letzte Tag stand naturgemäß ganz im Zeichen der Rückkehr in Richtung Heimat. Vollgepackt mit tausend Erlebnisse, Eindrücken und Erfahrungen bummelten wir noch ein wenig durch die Stadt, bevor es Richtung Flughafen ging.

Mit dem Gefühl, wieder eine wunderschöne, erlebnisreiche Reise zu beenden und in der Hoffnung auf einen möglichst angenehmen Flug, bestiegen wir unser Flugzeug in Richtung Österreich.

Während der Zwischenlandung in Johannesburg besuchte uns zu unserer Überraschung Heike noch einmal und überbrachte uns noch liebe Abschiedsgrüße unserer Gastfamilien. Nach zehnstündigem Flug landeten wir dann in Wien. Die Erinnerungen an diese Reise sind zwar immer noch nicht richtig aufgearbeitet, trotzdem freuen wir uns schon wieder auf die nächste Reise