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Gruppe Blumen

 

 

Drehungen

 

 

 

 

 

Dani und Michi

Doris und Rudi

EdelweisserKniefall

Kleiner Mann

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Mühlrad

Mühlrad 2

Kreuzschlag

VTG 031

Brigitte

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Hafen 1

 

Tanzen, neue Freunde finden, Land und Leute kennenlernen - das soll jedes Jahr unser Highlight sein

 

2014 - Finnland

2013 - Frankreich

2012 - Portugal

 

2011 - England

 

 
1999 - England - Shottland
 

 

1994 - China 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Mühlrad

Probentätigkeit:

Wir proben jeden Donnerstag von 20.00 Uhr bis 22.00 Uhr
in der Volksschule Annabichl in
9020 Klagenfurt, Akazienhofstraße 36.

Unsere Burschen üben das Schuhplatteln extra
am Montag von 20.00 Uhr bis 21.00 Uhr
in der Volkschule St. Georgen am Sandhof, 9020 Klagenfurt

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Beiträge

2012 Portugal

Am 02. August wurden wir mit dem Bus zum Wiener Flughafen gebracht. Von dort aus ging es mit dem Flugzeug weiter in die portugiesische Hauptstadt Lissabon, wo wir drei Mietbusse übernahmen. Ein großes Lob ist an unsere Fahrer Rudi, Horst, Günther und Mario auszusprechen, die mit den leicht chaotischen Bedingungen des portugiesischen Straßenverkehrs wunderbar zurecht kamen.  

Es war Abend, als wir nach etwa 3 Stunden Paranhos da Beira, den Veranstaltungsort des Volkstanzfestivals, erreichten. Dort wurde uns im Probelokal der örtlichen Volkstanzgruppe eine typische portugiesische Jause zur Stärkung aufgetischt: Schinken, Oliven, Brot, Reis, Wein...

Wir waren in zwei verschiedenen Häusern untergebracht. Ein Teil von uns wohnte direkt in Paranhos.  Die sogenannte „Jugend" bewohnte ein Quartier in einem kleinen Dorf, wenige Autominuten vom Hauptort entfernt.

Nach einer etwas längeren Nacht hatten wir am nächsten Tag die Möglichkeit uns auszuschlafen. Nach dem Frühstück trafen wir uns um 10 Uhr am Vormittag. Es stand eine Stadtbesichtigung und ein Ausflug in eine nahe gelegene mittelalterliche Stadt am Programm. Diese Gegend hatte einen ganz besonderen Reiz, da sie, wie auch Paranhos da Beira, komplett abseits des Massentourismus liegt. Am Abend hatten wir unseren ersten Auftritt in Paranhos da Beira, der einen Vorgeschmack auf das Hauptfestival geben sollte.

Den nächsten Tag verbrachten wir in Seia, wo wir zuerst ein Spielzeugmuseum besichtigten. Man hatte hier auch erstmals die Möglichkeit von Geschäft zu Geschäft zu bummeln. Unsere Reiseführerin Maria, eine Musikantin aus Paranhos, war stets bemüht, die Gruppe zusammenzuhalten. Das war aber anscheinend nicht so einfach! So kam es, dass irgendwann nur noch gezählte 5 Leute bei ihr waren. Roland, einer der 5, begann sofort zu stänkern und sagte zu unserer Guide: „YOU are responsible for us!" Die pflichtbewusste Maria brach daraufhin in Tränen aus und musste dann erst getröstet werden.  Am Abend fand die Hauptveranstaltung des Festivals statt, bei der unter anderem auch eine Volkstanzgruppe aus Udine mitwirkte. Zuerst erinnerte der Trachtenumzug eher an einen Trauermarsch. Erst nach und nach füllten sich die Straßen mit Leuten. Hätte das Festival pünktlich begonnen, wäre anfangs wahrscheinlich noch weniger los gewesen! Den Abend ließen wir gemütlich bei ein paar Super Bock-Bieren und Musik ausklingen.

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Am 4. Tag fuhren wir mit unseren VW-Bussen Richtung Norden.

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Bei einem Fluss in der Nähe von Resende aßen wir zu Mittag und bereiteten uns auf unseren letzten Auftritt vor. Dieser fand im Zuge eines Festivals im kleinen Bergdorf S. Pedro de Paus statt. Erstaunlich ist, dass in Portugal jeder noch so kleine Ort eine eigene Veranstaltungsarena besitzt.

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Tribüne

Die Arena in S. Pedro de Paus hatte eine große Zuschauertribüne, die in den Berg gebaut war und aufgrund ihrer Steilheit wohl keine Sicherheitsnormen erfüllte. Nach diesem letzten Auftritt wurde für unser leibliches Wohl gesorgt, bevor wir wieder die eineinhalbstündige Fahrt nach Paranhos antraten.

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Unseren letzten Tag im portugiesischen Binnenland verbrachten wir im Nationalpark Serra da Estrela, in dem sich der höchste Berg des portugiesischen Festlandes befindet. Hier kann man im Winter sogar Schi fahren. Zu Mittag wurde auf einem Campingplatz in diesem Nationalpark gegrillt, es wurde getanzt und musiziert. Später ging es weiter zu einem Stausee, in dem wir die Möglichkeit hatten zu baden. Am Abend, es war der letzte für uns in Paranhos, überreichten wir die Gastgeschenke und tauschten unsere Kontaktadressen aus.

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P1040430Den Abschlussabend gestalteten wir gemeinsam mit den Italienern im Probelokal der portugiesischen Volkstanzgruppe.

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Am nächsten Tag, dem 07. August, verließen wir Paranhos da Beira und fuhren in Richtung Süden nach Monte Real, wo wir im Hotel Flora unsere Zimmer bezogen.

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Auf dem Weg dorthin besuchten wir noch die ca. 100.000 Einwohner zählende Universitätsstadt Coimbra.

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Nicht weit von Monte Real entfernt liegt der Marienerscheinungsort Fatima, den die meisten von uns ebenfalls besichtigten. Am Abend fuhren wir von unserem Hotel aus ca. 10 Minuten an die Küste.

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Wir kamen genau rechtzeitig zum Sonnenuntergang. Es war wunderschön mitanzusehen, wie die Sonne im Atlantik versank. Wer allerdings meint, in Portugal sei es immer warm, der liegt falsch: Kaum war die Sonne weg, sank die Temperatur auf ca. 13 Grad. Dazu kam noch ein starker, eisiger Wind.

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Spiess

Durch Kälte und Hunger getrieben kehrten wir in ein Gasthaus ein, in dem wir ausgezeichnet zu Abend aßen.

„Fahren Sie gerade aus über den Kreisverkehr!", tönte es des Öfteren aus dem Navigationsgerät.  Wir hielten uns jedoch strikt an die Straßenverkehrsverordnung und fuhren rundherum. Obwohl das Kartenmaterial nicht mehr das aktuellste war und das Navi uns manches mal im Kreis herumführte, erreichten wir immer sicher unsere Ziele.

 

P1040591Der nächste Tag begann mit einer Stadtbesichtigung von Nazaré. Nazaré ist eine Stadt an der Küste mit einer wunderschönen, jedoch vom Tourismus geprägten Altstadt.

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Da die Stadt auf einer Anhöhe liegt hat man von hier aus einen fabelhaften Blick über den Atlantik. Gleich in der Nähe von Nazaré befindet sich die mittelalterliche Stadt Óbidos, die wir besuchten und deren alte Mauern zum Verweilen einluden.

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Am Nachmittag schwangen wir uns in die Fluten des Atlantik. Das heißt, die Tapferen unter uns schwangen sich hinein. Die anderen blieben am trockenen Strand, denn das Wasser hatte nicht mehr als 16 Grad. Die Abende in Monte Real verbrachten wir meist in gemütlicher Runde im Café Central bei Portwein und Cerveja. Einige hielten es länger aus und übersiedelten nach der Sperrstunde in die Hotelbar. So konnte es nach dem Motto „Ans hamma immer noch getrunken" bis in die frühen Morgenstunden weitergehen.

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Am 9. Tage unserer Reise fuhren wir nach Lissabon, wo wir die Stadt von den Sight Seeing Bussen aus bewunderten. Auf dem Nachhauseweg machten wir im Städtchen Sintra halt, das als eine der schönsten Städte Portugals gilt. Die Burg von Sintra liegt hoch über der Stadt. Einige von uns wagten den 20 minütigen Aufstieg zur Burg, motiviert durch die Information eines Germanen, der uns versicherte, die Burg habe bis 20 Uhr ihre Pforten für Besucher geöffnet. Die Enttäuschung war uns ins Gesicht geschrieben, als der Pförtner uns keinen Einlass mehr gewährte. Es war 19 Uhr und wir waren um 5 Minuten zu spät. Man glaube eben nicht immer den Germanen!

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Unseren letzten Tag in Portugal verbrachten wir am Strand, wo es zuerst nebelig und kalt war. Man musste sich schon fast in ein Loch im Sand legen, um dem Winde zu entkommen. Nach einem entspannenden letzten Tag trafen wir uns noch ein letztes Mal im Café Central, bevor wir am 11. August die Heimreise antraten.